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Die Eischalung:
Mehr als nur eine reine Formsache.
Ein markantes Beispiel für die Orientierung an den Anforderungen
des Kunden ist der Bereich der großen eiförmigen Faulbehälter. Da
in diesen der Klärschlamm ständig umgewälzt werden muss, ist für
diese Behälter die Eiform sowohl strömungstechnisch als auch im
Verhältnis zwischen Oberfläche und Inhalt ideal. Die komplizierte
Geometrie freilich stellt hohe Ansprüche and die Schalungstechnik.
Einmal mehr hat die Gleitbau Salzburg aufgrund ihrer Erfahrung
aus zahlreichen nationalen und internationalen Projekten für diesen
Extrembereich eine Lösung gefunden: das Eischalsystem. Aufbauend
auf dem Prinzip der Kletterschalung, kann diese Technik für
beliebige geometrische Formen umgesetzt werden. Die Lamellenbleche
der Schalhaut werden für die Durchmesseränderung ergänzt oder
entfernt. Die Anpassung an die jeweilige Krümmung wiederum wird über
das Verstellen von Spindeln bzw. durch die Einstellung der
vertikalen Schalhautneigung bewerkstelligt.
Einer der vielen Vorteile: Die beiden Schalungsseiten sind
voneinander unabhängig, da dieses System ohne Durchankerung und
ohne Verbindung auskommt. Das heißt: Sie sind getrennt voneinander
einsetzbar und ermöglichen so optimale Arbeitsabläufe: Personal-,
zeit- und damit geldsparend.
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