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Die konische
Gleitschalung:
Für die Quadratur des Kreises.
Aufgrund ihres speziellen Know-hows im Bereich der klassischen
Gleitschalungstechnik wurde die Gleitbau Salzburg im Laufe der Zeit
mit scheinbar unlösbaren Aufgaben konfrontiert. Komplizierte
geometrische Formen, die aus statischen oder architektonischen
Vorgaben resultieren, forderten und fordern den Salzburger
Engineering- und Ausführungsexperten intensive
Entwicklungsarbeit ab.
Das konische Gleitschalungsverfahren, mit dem patentierten
Parallelogramm-Prinzip ermöglicht Bauwerke, deren Wandstärken
variieren, deren Wände sich verjüngen oder von kreisrunder
Geometrie in mehreckige Formen wechseln.
Praktisch funktioniert das Verfahren folgendermaßen: Zusammengesetzte
Stahljochrahmen werden durch hydraulische Heber einerseits vertikal
aufwärts geschoben, und andererseits horizontal entlang des
obenliegenden Trägerrostes bewegt.
Die Schalhaut selbst besteht aus Lamellenblechen und aus Überlappungsblechen,
die am Stahljochrahmen verankert sind. Die Schalungsgeometrie wird
durch zwei Faktoren automatisch vorgegeben: Zum einen durch die
Horizontalbewegung der Jochrahmen, zum anderen durch die Führung am
erhärteten Beton an der Schalungsunterkante. Zusätzlich werden mit
dieser Verfahrenstechnik block- und ringförmige Auflagerkonsolen
monolithisch hergestellt.
Die räumlich geschlossene Rüstung mit gleichbleibenden,
horizontalen Arbeitsbühnen gewährleistet optimale Sicherheit.
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